Highlights für Kunst- und Kultur-Interessierte

Können moderne Technologien Ihr Wohnzimmer zu einem Konzertsaal machen? Was können wir von Künstlerpaaren über gute Zusammenarbeit lernen? Wie entsteht Mode? Kunst und Kultur erleben Sie bei uns in der Langen Nacht der Wissenschaften von der theoretischen sowie von der praktischen Seite. Wir geben Einblicke in verschiedenste Labore, in denen künstlerisch gestaltet oder Technik für Kunst- und Kulturräume entwickelt wird. Bei verschiedenen Angeboten können Sie selbst aktiv werden: Zeichnen, bauen und komponieren Sie mit dem Künstler Mark Scheibe, fertigen Sie Ihr eigenes besonderes Produkt mit dem Label insBesondere, erleben Sie „Darkroom Chemistry“. 

Forschungsgruppe INKA: Virtuelle Realitäten bereichern Kunst und Kultur

Setzen Sie sich im Konzerthaus Berlin doch einmal mitten ins Orchester, lauschen Sie einem Streichquartett, das sich aus Spielkarten erhebt oder erfahren Sie anhand eines Zauberwürfels mehr zur Geschichte und Architektur eines der berühmtesten Bauwerke der Stadt! Virtual und Augmented Reality machen Kunst und Kultur neu erfahrbar. Die Forschungsgruppe INKA hält Beispiele parat, erklärt die Funktionsweise dieser Technologien und lädt ein zum Tag der Offenen Tür der AURORA School for ARtists, die Berliner Kreative in Augmented Reality schult und bei der Umsetzung eigener Konzepte unterstützt.

Wo? Gebäude H, Raum H 107 (1. Etage).
Wann? Durchgehend von 17 bis 24 Uhr.

Mädchen mit VR-Brille

Die Kunst der Zusammenarbeit – ein Crashkurs in drei Strophen

Was ist das Geheimnis erfolgreicher Künstlerpaare wie John Lennon und Paul McCartney oder Elmgreen und Dragset? Wie findet eine Jazz Band den Groove? Wie gelingt den Berliner Philharmoniker_innen der Einklang? Die Professorin Berit Sandberg und der Komponist Mark Scheibe zeigen in einer kleinen Veranstaltungsserie, was wir von Künstler_innen über gute Zusammenarbeit lernen können. Nach einem kurzen Vortragsausflug in die Kunst darf nach Herzenslust gespielt, gezeichnet, gebaut und komponiert werden. Das kann jede_r – versprochen! Jede „Show“ ist anders und am Ende erklingt ein Song!

Wo? Gebäude H, Raum H 001.
Wann? Um 17.45 Uhr, 19.15 Uhr und 21.15 Uhr. Dauer jeweils etwa 45 bis 60 Minuten.

Kunstwerk

CINEMIRACLE 2020 – eine neue Form filmischen Erzählens

Drei voneinander getrennte, quadratische Filme, die zeitgleich ablaufen: CINEMIRACLE 2020 ist ein neues Filmformat und eine neue Form des filmischen Erzählens. Sie bricht mit der Konvention einer zeitbasierten Montage mit einem einzelnen bewegten Bild. Das quadratische Format zitiert dabei das Bildformat von Instagram, die Dreiteiligkeit ein Triptychon aus der Kunst und die Zeitgleichkeit die Methode des Split-Screens. Erleben Sie Filme verschiedener Genres, produziert von Kommunikationsdesign-Studierenden der HTW Berlin, in drei Vorführungen!

Wo? Gebäude B, Halle B2.
Wann? Um 19 Uhr, 21 Uhr und 23 Uhr. Dauer jeweils etwa 60 Minuten. 

Filmausschnitte

Lebendige Berliner Industriekultur

Auf dem heutigen Campus Wilhelminenhof wurde Industriegeschichte geschrieben: An diesem Standort befand sich einst ein Zentrum der Berliner Elektroindustrie mit dem Kabelwerk Oberspree KWO, das Kabel herstellte, aber auch Autos produzierte. Auch heute noch lässt sich auf dem Campus Berliner Industriekultur erleben. Anschauliches Informationsmaterial zu diesem Thema erhalten Sie am zentralen Infostand des Berliner Zentrum Industriekultur, hier können Sie außerdem den Audioguide zum Campus Wilhelminenhof ausleihen. Für Kinder gibt es ein Mitmachangebot.

Wo? Pagode 4 (bei Gebäude A).
Wann? Durchgehend von 17 bis 24 Uhr.

Historisches Luftbild vom Kabelwerk Oberspree

Echt oder erfunden? Von Influencer_innen und Fake News in den sozialen Medien

Wir folgen Influencer_innen auf Instagram oder lesen News auf Facebook. In den digitalen Medien nehmen wir Informationen heute anders wahr als früher in Zeitungen oder im Fernsehen. Es wird immer schwieriger zu unterscheiden, welche Informationen auf Fakten beruhen und welche auf Fiktionen. Wie kommt es, dass wir oft mit Empfehlungen für scheinbar interessante Produkte oder Nachrichten versorgt werden? Studierende der Wirtschaftskommunikation erklären, worauf die oft faszinierenden Beiträge in den digitalen Medien abzielen und wie man Werbung von redaktionellen Inhalten unterscheiden kann.

Wo? Gebäude G, Raum G 008.
Wann? Durchgehend von 17 bis 24 Uhr. 

Smartphone

Etwas Besonderes: Entdecken Sie das Label insBesondere!

Sie wollen kreativ werden? Dann schauen Sie bei insBesondere vorbei. Mit etwas Glück haben Sie die Gelegenheit, ein besonderes Produkt zu fertigen. Das dürfen Sie mit nach Hause nehmen als Erinnerung an eine besondere Nacht. Für das Berliner Label insBesondere arbeiten besondere Menschen. Besonders kreativ, besonders engagiert, mit besonders viel Herz. Das Design und die Ideen stammen von Design-Studierenden und Absolvent_innen der HTW Berlin. Menschen mit körperlicher oder psychischer Behinderung in den Stephanus Werkstätten Berlin gGmbH fertigen anschließend kleine Stückzahlen.

Wo? Pagode 7 (bei Gebäude C).  
Wann? Durchgehend von 17 bis 24 Uhr.

Rucksack

DiverCity – Abschlusskollektionen aus dem Studiengang Modedesign

Beim Modedesign-Studium an der HTW Berlin setzen sich die Studierenden mit allen Facetten und Disziplinen der Bekleidungsbranche auseinander: Vom Entwurfskonzept über die Material- und Produktionsrecherche bis hin zur Umsetzung der Kollektion. Darüber hinaus entwickeln sie Marketing- und Kommunikationskonzepte. Branchenerfahrene Lehrende fördern die Studierenden individuell. Hochqualifizierte Werkstattleiter_innen vermitteln in modern ausgestatteten Studios und Laboren die Grundlagen. Unser Bachelor- und Master-Studiengang Modedesign ist in seiner großen Bandbreite einzigartig in Berlin.

Wo? Gebäude B, Halle B1.
Wann? Durchgehend von 17 bis 24 Uhr.

Modeentwürfe

Unsichtbares sichtbar gemacht – die antike Stadt Seleukeia Sidera

Die Stadt Seleukeia Sidera in der Türkei wurde im 3. Jahrhundert v. Chr. gegründet und gedieh vor allem in römisch-byzantinischer Zeit. Sie wurde bereits 1874 entdeckt, doch blieben archäologische Forschungen bislang eher begrenzt. Welche Ausdehnung die Stadt hatte, wie sie organisiert war und welches ihre ökonomischen Grundlagen waren, blieb verborgen. Seit 2016 erforscht die HTW Berlin gemeinsam mit der Süleyman Demirel Universität diese Fundstelle. Moderne Ortungsmethoden lassen Stück für Stück den antiken Stadtgrundriss mit Straßen, Häusern und Kirchen am Computer wiedererstehen.

Wo? Gebäude A, Raum 034.
Wann? Durchgehend von 17 bis 23 Uhr.

Ausgrabungsstätte

Schall und Rauch – Opernhausakustik und Strömungsvisualisierung

Sehen Sie den schallarmen Akustikraum und den Windkanal der HTW Berlin. Erfahren Sie im Akustikraum, wie Wissenschaftler*innen mit aufwändiger Messtechnik die Lautstärke von Geräten wie Waschmaschinen untersuchen. Beobachten Sie am Windkanal, wie Luftströmungen um Fahrzeuge oder andere Objekte sichtbar gemacht werden. Die Forscher*innen erklären aktuelle Forschungsvorhaben zur Optimierung des Orchestergrabens der Deutschen Oper Berlin (Projekt SIMOPERA, Institut für Angewandte Forschung Berlin) und zur Geräuschoptimierung von Ventilatoren (BMBF-Projekt HELNOISE).

Wo? Labor für Thermo- und Fluiddynamik, Gebäude C, Raum 011 und 012.
Wann? Um 17 Uhr, 18 Uhr und 19 Uhr. Dauer jeweils etwa 30 Minuten.

Historic photographic processes – make your own cyanotype!

While most analog photographic methods are based on the chemistry of silver in a gelatin layer, so called “alternate,” often historic processes are based on different chemistries, offering a rather specific look. The cyanotype process is particularly easy and safe to implement. It offers its own aesthetics, as well as fun and intriguing darkroom chemistry! Historically, it was used, for instance, for photographic documentation of botanical samples. Join us in the audiovisual restoration classes’ darkroom for a practical demonstration and produce your own cyanotype to take home!

Where? Building A, rooms 09/10.
When? 18.00, 19.45 and 21.30 o’clock, approximately 90 minutes.

Bilder zum Trocknen auf der Wäscheleine